Unfallgutachten

Bei einem Unfall immer ein Gutachten!

Das Unerwünschte ist nun leider doch passiert! Ihnen hat jemand Ihr Fahrzeug beschädigt, aber was nun? Logischerweise wollen Sie den Ihnen entstandenen Schaden nun ersetzt bekommen, aber wie hoch mag der wohl sein?

Heutzutage bietet fast jede schadenersatzpflichtige Versicherung zur schnellen Schadensregulierung ihren Sachverständigen an. Aber Vorsicht! Dieser Fall ist durch den Gesetzgeber eindeutig geregelt. Sie bestimmen den Sachverständigen selbst. Denn derjenige, der einen Schaden zu zahlen hat (betroffene Versicherung), sollte nicht selbst die Schadenshöhe bestimmen. Das könnte dann zu Ihren Ungunsten zu Buche schlagen.

Was ich für Sie tun kann!

Ich nehme zur Beweissicherung den Ihnen entstandenen Schaden auf und ermittle die Schadenshöhe.

Neuerungen im Gebrauchtwagenhandel!

Seit Januar 2002 gilt im Gebrauchtwagenkauf eine neue Zeitrechnung. Es ist die Europäische Verbrauchsgüter-Richtlinie in Kraft getreten, die dem Kunden mehr Schutz gewährt, wenn er beim Händler ein gebrauchtes Fahrzeug kauft. Beim Autoverkauf von Privat zu Privat bleibt es jedoch beim Gewährleistungsausschluss.

Für den Händler gilt indessen eine Gewährleistungsfrist von mindestens einem Jahr – allerdings mit einer wesentlichen Einschränkung: Der Händler haftet nur dann, wenn das Auto nicht ‚vertragsgemäss‘ ist, das heisst, wenn es anders beschaffen ist als beim Kauf vereinbart. Zum Beispiel: Ist im Kaufvertrag eine Undichtigkeit am Motor vermerkt, kann der Käufer dies nicht nach dem Kauf beim Händler beanstanden. Das könnte er nur dann, wenn der Mangel beim Verkauf bereits bestand, aber unerwähnt blieb. Mangel ist somit nicht gleich Mangel.

Ein weiteres Novum ist die sogenannte ‚Beweislastumkehr‘. Wird innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Kauf ein Mangel festgestellt, muss nicht mehr wie bisher der Käufer nachweisen, dass der Mangel bereits bei Verkauf vorlag. Vielmehr ist nun der Verkäufer des Gebrauchtwagens verpflichtet, zu beweisen, dass es den Mangel beim Verkauf noch nicht gab.

Vertragsauflösung oder Schadenersatz

Zukünftig wird der Käufer vom Verkäufer zunächst nur die Beseitigung eines Mangels verlangen können. Ist dies ausnahmsweise nicht möglich, unverhältnismässig, oder die Nachbesserung gelingt nicht, kann der Kunde den Kaufpreis mindern letztendlich auch vom Vertrag zurücktreten, oder sogar Schadenersatz verlangen.

Die meisten Automobilhändler werden die von ihnen angebotenen Gebrauchtwagen künftig mit einer einjährigen Gebrauchtwagengarantie ausstatten und damit in der Regel sogar mehr abdecken als der Gesetzgeber vorschreibt. Hier könnte dann der Käufer vielleicht auf Fahrzeuge zurückgreifen, die durch einen Sachverständigen geprüft und durch ein Gebrauchtwagenzertifikat ausgezeichnet wurden! Es bescheinigt dem Fahrzeug, dass es von einem neutralen Sachverständigen geprüft wurde und bestimmten Qualitätsanforderungen entspricht.

Fachleute erwarten, dass der Kunde wegen der umfassenden Garantieleistungen und daraus resultierender guter Qualität der Fahrzeuge künftig wieder verstärkt beim Automobilhandel kaufen wird, gibt doch der private Autoverkäufer in aller Regel weder eine Gewährleistung noch eine Garantie